Mediation
Ein geschützter Raum für Klärung und Verständigung
Mediation eröffnet einen geschützten Rahmen für Situationen, in denen ein Gespräch allein nicht mehr weiterführt.
Wenn sich Spannungen verhärtet haben, Missverständnisse im Raum stehen oder der Kontakt zueinander verloren gegangen ist, entsteht hier ein Raum, in dem wieder Begegnung möglich wird.
Sie eignet sich insbesondere für:
- familiäre Kontexte und Partnerschaften
- Trennungsprozesse
- generationsübergreifende Konflikte
Haltung: Raum auf Augenhöhe
Alle Beteiligten werden in ihrer Perspektive ernst genommen. Jede Stimme bekommt Raum – ohne Unterbrechung, ohne Bewertung. Es geht nicht darum, wer „Recht“ hat, sondern darum, einander wieder zu hören und zu verstehen.
Wobei ich Sie unterstütze
- Blockierten oder hemmendem Gesprächsfluss
- Unausgesprochenen Spannungen
- Emotional aufgeladenen Situationen
- Jeder darf sprechen
- Wertfreiem sprechen und argumentieren
- Beziehungskrisen und Neuorientierung
- Trennungssituationen
- Klärung von Bedürfnissen und Grenzen jedes einzelnen Medianten
- Sichtbarmachen verborgener Dynamiken
- Orientierung nach zwischenmenschlichen Veränderungen
- Moderieren der Gesprächsanteile jedes einzelnen
Ablauf der ersten Begegnung - Die Vorabklärung
Vor Beginn einer Mediation findet ein gemeinsames Vorgespräch statt. Dieses kann telefonisch oder persönlich* erfolgen und dauert etwa 45–60 Minuten. Es dient dazu, ein erstes Gefühl füreinander zu entwickeln, den Rahmen zu klären und gemeinsam zu schauen, ob eine Mediation für alle Beteiligten stimmig ist. In diesem Gespräch werden Anliegen, Erwartungen und mögliche Dynamiken behutsam sichtbar gemacht – ohne bereits in die eigentliche Klärung einzusteigen. Wenn sich im Anschluss für alle Beteiligten ein klares „Ja“ zeigt, wird ein erster Termin für die Mediation vereinbart. So entsteht ein tragfähiger Beginn, der auf Freiwilligkeit, Klarheit und gegenseitigem Einverständnis beruht.
Meine Rolle: Struktur und Begleitung
Ich begleite Sie als neutrale Dritte durch den Prozess. Dabei halte ich den Rahmen, strukturiere das Gespräch und achte darauf, dass alle Beteiligten zu Wort kommen. Ich unterstütze dabei, das Gesagte verständlich zu machen, Spannungen zu klären und den Blick weg vom Gegeneinander – hin zu einem möglichen Miteinander zu öffnen.
Der Prozess: Vom Festhalten zum Verstehen
Zu Beginn steht ein gemeinsames Anliegen. Im Verlauf der Mediation wird sichtbar, was hinter Positionen und Konflikten liegt.
Oft geht es zunächst nicht um Lösungen, sondern um etwas Grundlegenderes:
- gehört werden
- aussprechen dürfen, was lange keinen Raum hatte
- einander wieder auf Augenhöhe begegnen
Wenn sich dieser Raum öffnet, können neue Sichtweisen entstehen – und daraus auch neue Wege.
Ort und Rahmen
Mediationen finden in der Regel im persönlichen Kontakt statt – bevorzugt in den privaten Räumlichkeiten der Beteiligten oder an einem gemeinsam gewählten neutralen Ort. Aktuell ist diese Form der Begleitung auf den Raum Dresden und nähere Umgebung begrenzt. In bestimmten Konstellationen ist auch eine Mediation im Online-Format möglich. Voraussetzung ist, dass jede beteiligte Person über ein eigenes Endgerät verfügt und sich während der Mediation in einem geschützten, separaten Raum befindet. Die genaue Form wird im Vorfeld gemeinsam abgestimmt.
Formate
- Zweier-Mediation – zwischen zwei Personen
- Familienmediation – bis zu 4 Personen
Der zeitliche Rahmen
Die Dauer richtet sich nach Ihrem Anliegen und der Anzahl der Beteiligten.
Bei zwei Personen:
- ca. 1,5 – 2 Stunden pro Termin
- mehrere kürzere Einheiten möglich
Bei mehreren Beteiligten:
- bis zu 3 Stunden pro Termin
- weniger Termine, dafür intensivere Gespräche
*persönlich: aktuell nur im Raum Dresden und nähere Umgebung möglich
